Leistung · Vertrieb

B2B-Neukundengewinnung mit KI

Neue Firmenkunden zu finden heißt vor allem: die richtigen Betriebe in Ihrer Umgebung erkennen und sie persönlich und passend ansprechen. KI hilft dabei, Firmen zu finden, nach Eignung zu sortieren und eine erste Nachricht vorzuformulieren. Das Gespräch und die Entscheidung, wen Sie kontaktieren, bleiben bei Ihnen.

Aktualisiert Oktober 2026 · Mühlberger Digital, Ottenschlag · Umsetzung mit Pipeline AI Solutions

Warum B2B-Kunden finden für kleine Betriebe so mühsam ist

Viele kleine Betriebe, die an Firmen verkaufen, leben von Empfehlungen. Das funktioniert, bis ein großer Kunde wegfällt oder Kapazitäten frei werden. Dann stellt sich die Frage: Welche Firmen in der Umgebung könnten uns überhaupt brauchen, und wie spricht man sie an, ohne lästig zu wirken?

Der übliche Weg ist mühsam. Man sucht in Google Maps, klickt sich durch Websites, legt eine Tabelle an und verliert nach dem zwanzigsten Eintrag den Überblick. Gekaufte Adresslisten sind oft veraltet und passen selten genau. Und am Ende fehlt noch immer der erste Satz, mit dem man sich meldet.

Genau diese Vorarbeit lässt sich mit KI stark abkürzen. Das Vertrauen aufbauen, das im B2B-Geschäft zählt, bleibt aber Ihre Aufgabe.

Für wen sich das lohnt – und für wen nicht

Gut passt KI-gestützte Neukundensuche für Betriebe, deren Kunden andere Firmen in einem klaren Umkreis sind. Typische Situationen:

  • Eine Reinigungsfirma sucht Büros und Praxen im eigenen Bezirk, die eine regelmäßige Unterhaltsreinigung brauchen könnten.
  • Ein IT-Dienstleister mit zwei Technikern möchte Kanzleien und Steuerberatungen in der Region ansprechen.
  • Ein Metallbaubetrieb sucht Gewerbebetriebe und Landwirte, für die er Hallentore oder Geländer fertigen kann.
  • Ein Caterer möchte Firmen für Weihnachtsfeiern und Betriebsfeste gewinnen.

Wann es wenig bringt

  • Ihre Kunden sind fast nur Privatpersonen. Dann helfen eher Website, Google-Unternehmensprofil und Bewertungen.
  • Sie sind ohnehin bis Jahresende ausgebucht. Dann sollten Sie keine Anfragen erzeugen, die Sie nicht bedienen können.
  • Ihr Angebot ist noch nicht klar formuliert. Ohne einen verständlichen Nutzen hilft auch die beste Liste nicht.
Gratis · SightUpFirmenkunden finden

Beschreiben Sie Ihr Angebot – SightUp findet passende Firmen in Ihrer Nähe. 3 Suchen pro Monat gratis.

So arbeitet die Neukundensuche mit SightUp

Für diese Aufgabe empfehlen wir SightUp, ein Werkzeug aus dem Produktangebot von Pipeline AI Solutions. Der Ablauf ist einfach:

  1. Sie beschreiben, wen Sie suchen: Branche, Region, Art des Betriebs, so konkret wie möglich.
  2. SightUp sucht passende Firmen in der Nähe und bewertet jede mit einer Zahl von 0 bis 100, wie gut sie zu Ihrer Beschreibung passt.
  3. Sie sehen die Liste und entscheiden, welche Betriebe Sie wirklich ansprechen möchten.
  4. SightUp schreibt einen Entwurf für die erste Nachricht. Sie passen ihn an und schicken ihn selbst, wenn Sie das möchten. Automatisch verschickt wird nichts.

Der Vorteil gegenüber einer gekauften Liste: Sie starten mit wenigen, gut passenden Kontakten statt mit Hunderten Adressen, von denen die meisten nie Kunde werden. Wie das für Ihren Betrieb aussieht, zeigt der Gratis-Check zur Firmenkundensuche.

Erst die Regeln, dann die Nachricht

Bei der Ansprache von Firmen gibt es in Österreich klare Grenzen, und die betreffen auch Unternehmen als Empfänger. Werbe-E-Mails und Werbeanrufe ohne vorherige Zustimmung sind in vielen Fällen nicht erlaubt. Welche Regeln für welchen Kanal gelten, hängt vom Einzelfall ab.

Deshalb ist der Entwurf von SightUp ein Entwurf und kein automatischer Versand. Sie entscheiden, auf welchem Weg Sie sich melden, zum Beispiel per Brief, bei einem persönlichen Besuch, auf einer Messe oder über ein Kontaktformular mit einer konkreten Anfrage. Hintergründe stehen im Ratgeber zu den Regeln der Kaltakquise.

Das ist eine allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte bekommen Sie bei der Wirtschaftskammer, bei der RTR oder bei einer Anwältin bzw. einem Anwalt.

Was es kostet

SightUp gibt es in vier Stufen, jeweils pro Monat:

  • Gratis-Paket: 3 Suchen pro Monat, ideal zum Ausprobieren
  • Start: 19 €
  • Pro: 50 €
  • Business: 150 €

Für viele kleine Betriebe reicht am Anfang das Gratis-Paket, um zu sehen, ob in der eigenen Region genug passende Firmen zu finden sind. Wenn Sie zusätzlich Unterstützung möchten, etwa beim Schärfen Ihrer Zielgruppe, bei der Formulierung Ihres Angebots oder beim Aufbau eines einfachen Ablaufs zum Nachfassen, bekommen Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch ein schriftliches Angebot.

Die Produkt-Website finden Sie unter sightup.at.

Typische Fehler bei der B2B-Akquise

  • Zu breit suchen: „Alle Firmen im Bezirk“ ergibt eine lange Liste, aber kaum Gespräche. „Arztpraxen mit eigenem Labor im Umkreis von 30 Kilometern“ ergibt wenige, dafür gute Kontakte.
  • Entwürfe unverändert übernehmen: Der KI-Entwurf ist ein Startpunkt. Ein Satz, der zeigt, dass Sie sich den Betrieb wirklich angesehen haben, macht den Unterschied.
  • Über sich statt über den Kunden schreiben: Niemand liest gerne drei Absätze Firmengeschichte. Eine klare Frage oder ein konkreter Vorschlag wirkt besser.
  • Nicht nachfassen: Viele Gespräche entstehen erst beim zweiten Kontakt. Tipps dazu im Ratgeber Angebot nachfassen.
  • Die eigene Website vergessen: Wer angesprochen wird, schaut sich zuerst Ihre Website an. Ist die veraltet, verpufft die beste Nachricht.

Häufige Fragen

Verschickt SightUp Nachrichten automatisch an Firmen?

Nein. SightUp findet passende Firmenkunden in der Nähe, bewertet sie von 0 bis 100 und schreibt einen Entwurf für die erste Nachricht. Verschickt wird nichts automatisch. Sie entscheiden selbst, wen Sie ansprechen, auf welchem Weg und mit welchem Text. Das schützt vor peinlichen Massenmails und hilft, die Regeln für Werbung per E-Mail und Telefon einzuhalten.

Darf ich Firmen einfach per E-Mail anschreiben?

Für Werbe-E-Mails gelten in Österreich strenge Regeln, die auch Unternehmen als Empfänger betreffen. Ohne vorherige Zustimmung ist eine werbliche E-Mail in vielen Fällen nicht erlaubt. Wege wie ein Brief, ein persönlicher Besuch oder ein Gespräch auf einer Veranstaltung sind oft unproblematischer. Das ist keine Rechtsberatung: Verbindlich klären Sie Ihren Fall bei der WKO, der RTR oder einer Anwältin bzw. einem Anwalt.

Was bedeutet die Bewertung von 0 bis 100?

SightUp schätzt mit der Zahl ein, wie gut eine gefundene Firma zu Ihrer Beschreibung der Wunschkunden passt. Je höher der Wert, desto eher lohnt sich ein genauerer Blick. Die Zahl ersetzt aber nicht Ihr eigenes Urteil: Sie kennen Ihre Branche und Region am besten. Sie hilft vor allem dabei, aus einer langen Liste schnell die vielversprechendsten Betriebe herauszufiltern.

Was kostet SightUp?

Es gibt ein Gratis-Paket mit 3 Suchen pro Monat, das zum Ausprobieren gut geeignet ist. Danach stehen die Stufen Start um 19 €, Pro um 50 € und Business um 150 € pro Monat zur Wahl. Welche Stufe passt, hängt davon ab, wie viele Suchen Sie regelmäßig brauchen. Viele kleine Betriebe kommen am Anfang mit dem Gratis-Paket oder der Start-Stufe aus.

Ist KI-Neukundensuche besser als gekaufte Adresslisten?

Für kleine Betriebe meist ja, weil es um Passgenauigkeit statt Menge geht. Gekaufte Listen enthalten oft veraltete oder unpassende Einträge und verleiten zu Massenaussendungen. Mit einer gezielten Suche starten Sie mit wenigen Betrieben, die wirklich zu Ihrem Angebot passen, und können sich für jeden einzelnen Zeit nehmen. Das kostet weniger Nerven und wirkt beim Empfänger persönlicher.

Wobei hilft Mühlberger Digital konkret?

Wir zeigen Ihnen SightUp live mit Ihrer eigenen Region und Branche, helfen beim Beschreiben Ihrer Wunschkunden und beim Formulieren eines Angebots, das in einem Satz verständlich ist. Wenn Sie möchten, bauen wir mit Ihnen einen einfachen Ablauf zum Nachfassen auf. Das Erstgespräch ist kostenlos, für weitere Begleitung bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit klarem Preis.

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30 Minuten, vor Ort im Waldviertel, am Telefon oder per Video-Call. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung und auf Wunsch ein schriftliches Angebot.