Warum die Nebensaison digital so wichtig ist
Heurige, Ausflugsgasthäuser, Freibäder, Campingplätze, Eissalons oder Skihütten kennen das: Monate mit vollem Betrieb, dann eine Zeit, in der wenig oder gar nichts geht. Gerade in dieser Zeit planen aber viele Kunden schon. Familien suchen Sommerquartiere im Winter, Firmen planen Feiern Monate im Voraus, Paare suchen Hochzeitslokale lange vorher.
Wer in der Nebensaison online unsichtbar ist oder falsche Informationen zeigt, verliert genau diese frühen Planer. Die gute Nachricht: Die nötigen Schritte sind überschaubar und lassen sich gut in ruhigen Wochen erledigen.
Schritt 1: Richtige Auskunft während der Pause
Nichts ärgert Kunden mehr, als vor verschlossener Tür zu stehen, obwohl Google „geöffnet“ angezeigt hat. Prüfen Sie deshalb vor jeder Pause:
- Google-Unternehmensprofil: Öffnungszeiten anpassen oder vorübergehend geschlossen markieren, mit Datum der Wiedereröffnung.
- Website: ein gut sichtbarer Hinweis auf der Startseite: „Wir sind ab … wieder für Sie da.“
- Social Media: ein kurzer Beitrag zur Pause, angeheftet.
- Anrufbeantworter und E-Mail: eine Ansage oder automatische Antwort, wann Sie wieder erreichbar sind.
Ein Heuriger, der „ausg’steckt“ nur zu bestimmten Zeiten hat, sollte die Termine des nächsten Jahres möglichst früh auf der Website nennen. Branchentipps dazu stehen auf der Seite für Heurige.
Sehen Sie, wie ein KI-Chatbot mit den Inhalten Ihrer Website antwortet. Danach 30 Tage gratis.
Schritt 2: Umsatz ohne geöffneten Betrieb
Auch wenn der Betrieb ruht, können Kunden kaufen. Bewährte Möglichkeiten:
- Gutscheine: besonders vor Weihnachten, Muttertag oder Ostern ein beliebtes Geschenk. Mehr dazu im Ratgeber Gutscheine online verkaufen.
- Vorverkauf: Saisonkarten, Kurse, Veranstaltungstickets für die nächste Saison.
- Produkte: Wein, Most, Marmelade, Honig oder Selbstgemachtes zur Abholung oder zum Versand.
- Reservierungen: für Feiern, Gruppen oder die ersten Wochen der Saison.
Nicht jede Idee passt zu jedem Betrieb. Ein Eissalon kann wenig vorverkaufen, aber Gutscheine funktionieren fast immer. Ein Weingut verkauft im Winter vielleicht mehr online als im Sommer ab Hof.
Schritt 3: Kontakt zu Stammkunden halten
Wer monatelang nichts von sich hören lässt, wird vergessen. Ein paar Lebenszeichen reichen:
- ein Newsletter vor der Saisoneröffnung mit Terminen und Neuheiten
- gelegentliche Beiträge auf Social Media: Umbau, neue Speisekarte, Blick hinter die Kulissen
- eine Nachricht an Stammgäste, wenn Reservierungen für die neue Saison möglich sind
Das muss nicht viel Zeit kosten. Pipeflow etwa macht aus Ihrer Website jede Woche fertige Social-Media-Beiträge mit Bild, die Sie nur freigeben; in der Pilotphase ist das kostenlos. Ein E-Mail-Newsletter braucht die Einwilligung der Empfänger; Hinweise dazu stehen im Ratgeber Newsletter für kleine Betriebe.
Schritt 4: Die Website für die nächste Saison fit machen
In der Hauptsaison bleibt keine Zeit für die Website. In der Nebensaison schon. Eine Liste für ruhige Wochen:
- Preise, Speisekarte und Angebote für das neue Jahr aktualisieren
- alte Hinweise und vergangene Veranstaltungen entfernen
- neue Fotos auswählen, die in der letzten Saison entstanden sind
- häufige Fragen der letzten Saison als FAQ auf die Website stellen
- prüfen, ob die Seite am Handy schnell lädt und das Formular funktioniert
Ist die Website grundsätzlich in die Jahre gekommen, ist die Nebensaison auch der beste Zeitpunkt für eine Erneuerung. Was dabei zu beachten ist, steht in der Relaunch-Checkliste.
Anfragen auch während der Pause beantworten
Viele Anfragen kommen gerade dann, wenn niemand im Betrieb ist: Gibt es noch Termine für eine Taufe im Mai? Ab wann hat die Hütte offen? Kann man Gutscheine verschicken lassen?
Ein KI-Chatbot kann diese Fragen auf Basis Ihrer Website rund um die Uhr beantworten und bei allem, was er nicht weiß, an Sie weiterleiten. Pipebot kostet 19 € pro Monat und ist monatlich kündbar, was bei einem Saisonbetrieb praktisch ist. Wie er auf Ihre Inhalte reagiert, sehen Sie im Chatbot-Test.
Ein Jahresplan für Saisonbetriebe
Ein einfacher Plan hilft, nichts zu vergessen:
- Ende der Saison: Pause auf allen Kanälen ankündigen, Fotos der Saison sichern, Gäste um Bewertungen bitten.
- Erste ruhige Wochen: Website aktualisieren, FAQ ergänzen, Gutscheine bewerben.
- Mitte der Pause: Termine für das neue Jahr festlegen und veröffentlichen.
- Einige Wochen vor Start: Newsletter, Beiträge zur Eröffnung, Öffnungszeiten im Google-Profil aktualisieren.
Ein Freibadbuffet, ein Ausflugsgasthof und ein Campingplatz haben unterschiedliche Rhythmen, aber dasselbe Prinzip. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gern, welche Bausteine für Ihren Betrieb sinnvoll sind.
Aus Ihrer Website werden fertige Beiträge für Instagram und LinkedIn. In der Pilotphase kostenlos.
Häufige Fragen
Soll ich meine Website in der Nebensaison offline nehmen?
Nein. Gerade in der Nebensaison planen viele Kunden ihre Ausflüge, Feiern und Urlaube für die nächste Saison. Lassen Sie die Website online und zeigen Sie gut sichtbar, wann Sie wieder öffnen, was Sie in der Zwischenzeit anbieten, etwa Gutscheine, und wie man Sie erreicht. Eine abgeschaltete Website verliert außerdem an Sichtbarkeit bei Google.
Wie markiere ich eine Saisonpause im Google-Unternehmensprofil?
Im Google-Unternehmensprofil können Sie Öffnungszeiten anpassen, besondere Öffnungszeiten für bestimmte Tage eintragen oder den Betrieb als vorübergehend geschlossen markieren. Wichtig ist, die Änderung rechtzeitig vor der Pause zu machen und rechtzeitig vor der Wiedereröffnung zurückzustellen. Ergänzen Sie auf Website und Social Media das Datum der Wiedereröffnung.
Wie verdiene ich als Saisonbetrieb in der Nebensaison Geld online?
Bewährt haben sich Gutscheine, der Vorverkauf von Saisonkarten, Kursen oder Tickets, der Verkauf eigener Produkte zur Abholung oder zum Versand sowie Reservierungen für Feiern und Gruppen. Welche Möglichkeit passt, hängt vom Betrieb ab. Gutscheine funktionieren fast überall und sind ein guter Einstieg, besonders vor Weihnachten und anderen Festtagen.
Lohnt sich ein Chatbot für einen Betrieb, der nur einige Monate offen hat?
Er kann sich gerade dann lohnen, weil in der Pause niemand Anfragen beantwortet, Kunden aber trotzdem Fragen haben, etwa zu Eröffnungsterminen, Reservierungen oder Gutscheinen. Ein Chatbot, der auf Basis Ihrer Website antwortet, überbrückt diese Zeit. Pipebot ist monatlich kündbar und kostet 19 € pro Monat, die ersten 30 Tage sind gratis.