Was im Betrieb als Conversion zählt
Für eine Zahnarztpraxis ist es die Terminanfrage, für einen Hofladen die Bestellung im Onlineshop, für eine Steuerberatung der Download einer Checkliste mit anschließendem Rückruf. Ein Hotel misst vielleicht Buchungsanfragen und Klicks auf die Telefonnummer.
Ein Beispiel zur Rechnung: Besuchen 400 Menschen im Monat die Leistungsseite eines Malerbetriebs und schicken 8 davon eine Anfrage, liegt die Conversion-Rate bei 2 Prozent. Steigt sie durch einen klareren Call-to-Action auf 3 Prozent, kommen ohne zusätzliche Werbung mehr Anfragen.
Warum KMU auf Conversions schauen sollten
Besucherzahlen allein sagen wenig. Eine kleine Website mit wenigen, aber passenden Besuchern und einer guten Conversion-Rate bringt mehr Aufträge als eine viel besuchte Seite, die niemanden überzeugt. Typische Hebel sind verständliche Texte, Vertrauen durch Referenzen, kurze Formulare und schnelle Ladezeiten.
Konkrete Schritte beschreibt der Ratgeber Conversion verbessern. Wie Sie die Zahlen in Ihrer Statistik finden, zeigt Website-Statistik lesen; ein Gegenstück ist die Absprungrate.
Adresse Ihrer Website eingeben und in wenigen Minuten einen neuen Entwurf Ihrer Startseite sehen.
Häufige Fragen
Welche Conversion-Rate ist gut?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil Branche, Angebot und Herkunft der Besucher stark variieren. Ein Notdienst hat andere Werte als ein Shop für Geschenkartikel. Sinnvoller ist es, die eigene Rate über einige Monate zu beobachten und nach Änderungen zu vergleichen. Steigt sie, haben Sie etwas richtig gemacht; fällt sie, lohnt sich ein genauer Blick.
Wie messe ich Conversions ohne Cookie-Banner?
Viele Conversions lassen sich ohne Tracking-Cookies zählen, etwa eingegangene Formulare, Anrufe über eine eigene Nummer oder Buchungen im System. Datenschutzfreundliche Statistik-Tools können Ereignisse wie Formularabsendungen zudem ohne Cookies erfassen. Welche Lösung passt, hängt von Ihrem Aufbau ab; im Einzelfall sollten Sie die datenschutzrechtliche Seite prüfen lassen.